FAQs - Häufigste Fragen

Wie groß ist das Risiko bei einer Darmspiegelung?

Nach dem Risiko einer Darmspiegelung werde ich sehr häufig gefragt. Ich sage immer: Die Gefahr, dass Sie auf dem Heimweg einen Unfall haben, ist größer als die Gefahr, dass bei der Darmspiegelung etwas passiert. Wir sedieren Sie mit Propofol, so dass Sie schlafen, von der Untersuchung gar nichts mitbekommen und keine Schmerzen haben werden. Natürlich kann bei jeder invasiven Untersuchung etwas passieren. Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass man ein Loch in den Darm bohrt. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr, sehr, sehr gering. Ein anderer Fall ist, wenn wir Polypen finden und diese herausschneiden, das kann dann bluten. Wir haben da heute aber sehr gute Techniken, um Sie vor so etwas zu schützen. Wir verwenden bei großen Wundflächen Clips, um die Wundränder zu adaptieren, so dass das Blutungsrisiko sehr gering ist. Bei der Propofolnarkose kann im Prinzip auch nichts passieren, wir sind alle intensivmedizinisch ausgebildete Leute. Sie werden extrem gut überwacht, Sauerstoffsättigung und Blutdruck werden ständig gemessen, so dass das Risiko gegen Null geht.

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Letzte Änderung: 09.06.2013