Leberzirrhose [03/2013]

[März 2013]

Schon 1508 hat Leonardo da Vinci in den Anmerkung zur Zeichnung "del vecchio" eine Leberzirrhose beschrieben, die er bei einer Autopsie eines über 100-Jährigen gesehen hatte. da_vinci.gif [Bild: The Royal Collection, 4. Mai 2012, 11:08] Als Leberzirrhose, auch Schrumpfleber genannt, bezeichnet man das Endstadium einer chronischen Leberkrankheit, in der die Leberstruktur zunehmend zerstört ist. Die Leberzirrhose galt bisher als irreversibel. Auch wenn das in sehr vielen Fällen imer noch so ist, so kann bei bestimmten Erkrankungen durch eine gezielte Therapie auch eine Besserung der Leberzirrhose erreicht werden. Typischerweise entwickelt sich eine Zirrhose über Jahre bis Jahrzehnte. Schnellere Verläufe von unter einem Jahr kommen sehr selten vor. Fast alle chronischen Leberkrankheiten können im Endstadium zu einer Leberzirrhose führen. In den Industrieländern sind Alkoholmissbrauch und chronische Virushepatitis die häufigsten Ursachen einer Leberzirrhose. Von 100.000 Einwohnern in den Industrieländern haben rein statistisch etwa 250 eine Leberzirrhose. Es sind etwa doppelt so viel Männer wie Frauen betroffen.

Mehr Informationen über die Leberzirrhose, den Ursachen, Symptomen, über die Diagnose und Therapie finden Sie hier.

Letzte Änderung: 01.10.2017

Autor
Dr. med. Gernot Schönfeld

Autor

Dr. med. Gernot Schönfeld

Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie/Proktologie

Facharztzentrum für Gastroentrologie, Proktologie und Hepatologie am Hohenzollernpark

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