Operativer Eingriff

Es gibt Situationen im Rahmen der CED, bei denen eine chirurgische Intervention, eine Operation, notwendig bzw. sinnvoll ist. Häufig sind z. B. Eingriffe an Fisteln bei Crohn-Patienten notwendig.

In schweren Fällen von durchgehenden Gewebeschädigungen und bei einem dauerhaft entzündeten Dickdarm kann dieser ganz oder teilweise entfernt werden. Um bei einer Entfernung des Dickdarms einen künstlichen Darmausgang zu vermeiden, kann gegebenenfalls aus Teilen des Dünndarms eine Art künstlicher Enddarm gebildet werden (so genannte Pouch-Operation).

Bei einem künstlichen Darmausgang wird das Ende des Dünndarms durch die Bauchdecke an die Körperoberfläche geführt (Ileostomie).

Andererseits kann bei Patienten mit schwerer Colitis ulcerosa die komplette Dickdarmentfernung mit Anlage eines so genannten Ileoanalpouches (Dünndarmreservoir) notwendig sein. Hierbei wird die natürliche Kontinuität erhalten.

Letzte Änderung: 30.11.2021

Autoren
Dr. med. Wilfred Landry

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Dr. med. Wilfred Landry

Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie

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Dr. med. Michael Mroß

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Dr. med. Michael Mroß

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