Nahrungsmittelunverträglichkeiten [02/2012]

[Februar 2012]

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Mehr als 20 % der Bevölkerung der Industrieländer leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Als Nahrungsmittelunverträglichkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktion oder Nahrungsmittelintoleranz bezeichnet man ganz verschiedene nahrungsabhängige Beschwerden. Der Definition der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) entsprechend werden folgende Reaktionen nach Nahrungsaufnahme unterschieden:

  1. Toxische Reaktionen (wie Lebensmittelvergiftungen)
  2. Nicht-toxische Reaktionen,
    die unterschieden werden in:
    • enzymatische Intoleranzen
      wie Laktose-, Fruktose, Galactose-, Histamin-, Saccharose- oder Sorbit-Intoleranz;
    • pharmakologische Nahrungsmittel-Intoleranzen
      gegen bestimmte Nahrungsmittelbestandteile wie Tryptamin in Tomaten, Phenylethylamin in Schokolade, Tyramin in reifem Käse und Schokolade, Serotonin in Bananen und Nüssen oder gegen Glutamate oder Koffein;
    • Intoleranzen bzw. pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittelzusatzstoffe,
      deren Auslöser u.a. Farb- und Konservierungsstoffe, Säuerungsmittel oder Süßstoffe sein können.

Mehr Informationen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten finden Sie hier.

Letzte Änderung: 01.10.2017

Autor
Dr. med. Hassan Mazloum

Autor

Dr. med. Hassan Mazloum

Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie

Gemeinschaftspraxis Dres. Mazloum und Bütof

Mühlhäuserstr. 94 Haus F

99817 Eisenach

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